900 Unterschriften übergeben

Die Flüchtlingshilfe Sprockhövel hat 900 Unterschriften für ihre Petition „Sprockhövel zum Sicheren Hafen“ gesammelt, trotz Corona-Beschränkungen. Die Petition und die Unterschriften sind nun an Bürgermeisterin Sabine Noll übergeben worden. Sie will die Petition an den Rat der Stadt weiterleiten. Der wird dann voraussichtlich im Dezember über die Petition beraten.
Gemeinsam mit den beiden evangelischen Kirchengemeinden, dem Bildungszentrum der IG Metall und dem Kinderschutzbund hatte die Flüchtlingshilfe vier Wochen lang bei Veranstaltungen, an Infoständen und im Internet Unterschriften für die Petition gesammelt. Darin wird die Stadt Sprockhövel aufgefordert, öffentlich ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht, der Seenotrettung und den Zielen der „Seebrücke“ zu bekunden, zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden sich für die schnelle und unkomplizierte Aufnahme und Unterbringung von Menschen auf der Flucht - z. B. aus Seenotrettung oder Flüchtlingslagern wie Moria - einzusetzen und selbst zusätzliche Plätze bereitzustellen. Außerdem soll die Stadt ein gutes und sicheres Leben in der Kommune gewährleisten und alle notwendigen Ressourcen für eine menschenwürdige Versorgung, insbesondere in den Bereichen Wohnen, medizinische Versorgung und Bildung sowie gesellschaftliche Teilhabe zur Verfügung stellen.
Bildunterschrift
In ihrem Amtszimmer nimmt Bürgermeisterin Sabine Noll (links) von Flüchtlingshilfe-Koordinatorin Miriam Venn die Petition „Sprockhövel zum Sicheren Hafen“ mit 900 Unterschriften entgegen.