Aktion „Frauen in die Politik!“: Jetzt für Mentoring bewerben

"Frauen in die Politik!": Als eine von 10 Modellregionen beteiligen sich der Ennepe-Ruhr-Kreis und die kreisangehörigen Städte an dem deutschlandweiten Aktionsprogramm Kommune, um mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen. Politisch interessierte Frauen und frisch gewählte Politikerinnen aus dem Kreisgebiet sind eingeladen, sich bis Ende Mai für ein Mentoring-Programm zu bewerben.
Wer mitmacht, hat die Chance, noch mehr über die Kommunalpolitik zu lernen, interessante überparteiliche Kontakte zu knüpfen und sich regelmäßig mit einer erfahrenen Politikerin oder einem erfahrenen Politiker auszutauschen. Denn jeder politisch interessierten oder neu in die Kommunalpolitik eingestiegenen Frau wird eine Mentorin oder ein Mentor zur Seite gestellt.
"Die Sichtweisen, Kompetenzen und Erfahrungen von Frauen sind für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik unverzichtbar", sind die Gleichstellungsbeauftragten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis überzeugt. "Deshalb ist es unser Ziel, den Anteil von Frauen in der Politik der kreisangehörigen Städte und des Kreises zu erhöhen. Das Mentoring-Programm ist dafür ein wichtiger Baustein. Wir hoffen, dass viele Frauen diese Chance nutzen."
Bis zu 20 Tandems können kreisweit gebildet werden. Eine Bewerbung als Mentee ist bis Ende Mai online  möglich. Für Fragen stehen die Gleichstellungsbeauftragten aus Hattingen und Witten zur Verfügung: Katrin Brüninghold, Telefon 02324 2043010, k.brueninghold@hattingen.de; Cornelia Prill, Telefon 02302 5811610, cornelia.prill@stadt-witten.de.

Stichwort "Aktionsprogramm Kommune - Frauen in die Politik!"
Das "Aktionsprogramm Kommune - Frauen in die Politik!" ist eine Initiative der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin und des Deutschen LandFrauenverbands, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Die drei kommunalen Spitzenverbände – der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Städtetag – unterstützen das Programm ebenso wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsbeauftragter.

Quelle: Presseinformation des Ennepe-Ruhr-Kreises