Sirenen ertönen am 17. September für Probealarm in Witten

Das Heulen der Sirenen am  landesweiten Warntag (8. September) ist noch frisch im Gedächtnis. Für Witten steht morgen schon das nächste „Geheule“ (17. September) auf dem Programm!

3 Warn-Töne, zwei Durchläufe, und nach einer Stunde ist wieder Ruhe

25 Sirenen sind in Witten installiert. Dieses Großprojekt zur Bevölkerungsalarmierung ist am 17. August 2022 mit Installation der letzten Sirene am Sportplatz Schnee (Zum Hasenhölzken) fertig gestellt worden. Kostenpunkt: ca. 500.000 Euro.

Um zu überprüfen, ob die Sirenen auch einwandfrei funktionieren und mit ihren Warntönen das gesamte Stadtgebiet abdecken, braucht Witten verlässliche Messungen. Der landesweite Warntag war dafür natürlich keine Option, weil die „Fremdtöne“ aus den Nachbarkommunen keine sauberen Ergebnisse ermöglicht hätten.

Am Samstag, 17. September, ab 10.30 Uhr…

…wird die Reichweite der 25 Heuler getestet. 24 Messpunkte wird es im Stadtgebiet geben. Alle drei Töne – also Warnung, Entwarnung, Probealarm werden in zwei Durchgängen getestet. Das heißt: 1 Ton, 5 Minuten Pause, nächster Ton, 5 Minuten Pause, nächster Ton – Durchgang 1 beendet. Nach 15 Minuten folgt der zweite Testlauf für alle drei Töne, sodass nach ca. einer Stunde – gegen 11.30 Uhr – das Getöse verstummt sein wird.

Die Messungen werden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und Berufsfeuerwehr übernehmen, daher werden am 17. September verstärkt Fahrzeuge der Wittener Wehr im Stadtgebiet zu sehen sein.

Natürlich muss danach noch die Auswertung der Messprotokolle erfolgen: Dabei wird in Ruhe begutachtet, ob es Anpassungen geben muss. Eine kleinere Korrektur könnte sein, dass eine Sirene mit ihren Lautsprecher-Hörnchen einfach ein wenig gedreht oder um weitere Hörner aufgestockt werden müsste. Aufwändig wäre, wenn das Fehlen einer Sirene ermessen würde. Aber sichere Erkenntnisse sind genau das Ziel der Übung. Im Idealfall ergibt der Testlauf: Wittens Sirenen-Netz funktioniert!