Flüchtlingsintegrations-maßnahme am städtischen Bauhof gestartet

Donnerstag, 11.01.2018

Im Sommer 2016 verabschiedete das Bundeskabinett ein neues „Flüchtlingsintegrationsprogramm" (FIM). Zielsetzung des Programms ist es, Flüchtlinge bereits vor Abschluss ihres Asylverfahrens niederschwellig an den deutschen Arbeitsmarkt heranzuführen. Dabei sollen sinnvolle, gemeinwohlorientierte Beschäftigungen inner- und außerhalb von Aufnahmeeinrichtungen angeboten werden.

Zielgruppe sind arbeitsfähige, nicht erwerbstätige Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht der Vollzeitschulpflicht unterliegen. Ausgenommen sind Leistungsberechtigte aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten, Ausreisepflichtige und Personen, über deren Antrag mit hoher Wahrscheinlichkeit kurzfristig entschieden wird.

Auf Initiative des Beigeordneten Volker Hoven und der Fachbereichsleiterin für Soziales Evelyn Müller wurden zum 02.01.2018 drei Maßnahmeplätze für je 30 Std./ Woche beim städtischen Bauhof eingerichtet und mit Leistungsempfängern aus Guinea besetzt. Der Aufgabenbereich umfasst zusätzliche Reinigungs- und Säuberungsarbeiten an den städtischen Grün- und Verkehrsflächen rund um die beiden Busbahnhöfe in den Ortsteilen Niedersprockhövel und Haßlinghausen sowie auf dem Radweg Bahntrasse, insbesondere in den zentrumsnahen Bereichen.

Durch die von Mitarbeitern des Bauhofs angeleitete Maßnahme erhalten die Teilnehmer Einblicke in den Beruf des Straßenreinigers bzw. des Garten- und Landschaftsgärtners.

Die Flüchtlingsintegrationsmaßnahme, für die eine geringe Aufwandsentschädigung gezahlt wird, endet am 30.04.2018.