Treffen der Wirtschaftsförderer EN bei der HYTORC Technologies GmbH

Freitag, 01.12.2017

Fotoquelle: Anja Hoch, Stadt Sprockhövel

Die Leitungskräfte der Wirtschaftsförderungen der kreisangehörigen Städte sowie der Wirtschaftsförderungsagentur EN waren am 30.11.2017 zu Gast bei HYTORC Technologies in der Kleinbeckstraße 3-17 in Sprockhövel.

Bürgermeister Ulli Winkelmann begrüßte die Teilnehmer und betonte, wie froh die Stadt ist, dass an diesem für Sprockhövel wichtigen Standort mit einer Gewerbefläche von ca. 20.000 m² das Sprockhöveler Unternehmen Hydrower, das heute unter dem Namen der Muttergesellschaft HYTORC Technologies firmiert, ansässig ist und expandieren kann.

Thomas Heitmann, Geschäftsführer der HYTORC Technologies GmbH, stellte die Unternehmensstruktur und die Produktionsprozesse bei der Herstellung der Schraubsysteme und Hydraulikkomponenten vor, die weltweit vertrieben werden. „Der neue Standort hier in der Kleinbeckstraße ist nur einen Steinwurf vom alten Standort entfernt. Das war ein wichtiger Faktor bei der Standortwahl, denn wir sind hier verwurzelt und wollten die Mitarbeiter mitnehmen", erzählt Heitmann. „Seit der Eröffnung Anfang 2017 wurde durch Optimierung der Arbeitsabläufe und die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter die Produktion deutlich gesteigert. Auch die Entwicklungsabteilung wurde personell verstärkt, denn die Anforderungen an die Schraubsysteme sind durch die Digitalisierung gestiegen."

Eine Vertreterin des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Märkische Region informierte über das Projekt zur Verleihung des Prädikats „Familienfreundliches Unternehmen", eine Zertifizierung die bei der Werbung für Fachkräftemangel zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Wirtschaftsförderer treffen sich vierteljährlich, um sich über neue Beratungsangebote für Unternehmen zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Themen zu diskutieren. Die regelmäßigen Gespräche und der Austausch mit den Fachleuten für Wirtschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis sind wertvoll, denn jeder kann von den Ideen und Erfahrungen des anderen profitieren", sagt Wirtschaftsförderin Ingrid Döbbelin und freut sich über die gute kreisweite Zusammenarbeit.