Unser „Malakow Park“ soll schöner werden – Wirtschaftsförderung, Bauhof und Heimat- & Geschichtsverein möchten das Gelände um die Zeche Alte Haase aufwerten

Bereits seit letztem Jahr laufen die Planungen für die Aufwertung des Malakow Parks unterhalb der Zeche Alte Haase. Nun wird angepackt und die Überlegungen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Um über die Entstehungsgeschichte des Parks und die angedachten Aufwertungsmaßnahmen zu informieren trafen sich alle Beteiligten direkt am Ort des Geschehens.

Erstmals eröffnet wurde der Park im Jahr 2000, nachdem sich die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein um die Gestaltung der öffentlichen Grünanlage gekümmert hat. Seitdem können dort die vom Heimat- und Geschichtsverein errichteten und gepflegten Exponate bestaunt werden. Die meisten der Ausstellungsstücke werden dabei auf Informationstafeln näher erläutert. In Zwischenzeit ist der Malakow Park jedoch in eine Art Dornröschenschlaf verfallen, aus dem er nun wieder aufgeweckt werden soll.

Dabei gibt es viele Baustellen: Neue Bänke und Mülltonnen wurden aufgestellt, die Exponate werden gereinigt und gepflegt und der alte Faulturm könnte in eine Aussichtsplattform umgewandelt werden. Außerdem wurde das Stollenmundloch für den Heimat- und Geschichtsverein wieder freigelegt. Um den Platz sauber zu halten, könnten zusätzlich zu den Mülleimern auch Hundekot-Entsorgungsstationen errichtet werden. Eine erste Testphase solcher Spezialabfallbehälter läuft momentan in Zusammenarbeit mit dem Abfallunternehmen AHE am Weg „Ostendahl". Hier werden unter anderem die Leerungsintervalle getestet.

Gemeinsam mit dem Bauhof und dem Heimat- und Geschichtsverein möchte die Stadtverwaltung den Malakow Park als wichtiges Erinnerungsgut an die Bergbaugeschichte wieder erstrahlen lassen. Neben einem tollen Aufenthaltsort für die Bürgerinnen und Bürger wird so auch eine geschichtsträchtige Touristenattraktion entstehen.

Es ist viel zu tun, packen wir es an!