Osterfeuer

Für die in jedem Jahr stattfindenden Osterfeuer gelten die nachstehenden Auflagen. Hinweise bzw. Inhalt des vom Sachgebiet Sicherheit und Ordnung herausgegebenen Merkblatts: Osterfeuer dienen der Brauchtumspflege und dürfen nicht nur zum Zwecke des Verbrennes pflanzlicher Abfälle veranstaltet werden. Ein derartiges Brauchtumsfeuer zeichnet sich dadurch aus, dass die Veranstaltung öffentlich und für jedermann zugänglich ist. Geplante Osterfeuer sind bis spätestens zu einem bestimmten Zeitpunkt schriftlich unter Verwendung des Vordrucks "Anzeige Osterfeuer" beim Sachgebiet Sicherheit und Ordnung der Stadt Sprockhövel, Rathausplatz 4, 45549 Sprockhövel, anzumelden. Das Abbrennen eines Osterfeuers ist nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Die Abstände zu Gebäuden und öffentl. Verkehrsflächen sind unter Berücksichtigung der örtl. Verhältnisse und der Witterung so zu wählen, dass Gefahren nicht eintreten können und ein Übergreifen des Feuers durch Ausbreiten der Flammen oder durch Funkenflug ausgeschlossen ist.
  • Zur Gefahrenabwehr sind entsprechende Vorkehrungen wie z.B. Feuerlöscher / Wasser, Handy für Notruf, vorzusehen.
  • Das Feuer darf bei starkem Wind nicht angezündet werden. Bei aufkommendem starken Wind ist es unverzüglich zu löschen.
  • Es dürfen nur unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie sonstige Pflanzenreste verbrannt werden. Das Verbrennen von beschichtetem / behandeltem Holz und sonstigen Abfällen ist verboten.
  • Andere Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralölprodukte oder andere Abfälle dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers genutzt werden.
  • Ggf. ist das aufgeschichtete Material aus Gründen des Tierschutzes kurzfristig vor dem Anzünden umzuschichten.
  • Es muss sichergestellt sein, dass für Dritte Nachteile oder erhebliche Beeinträchtigungen, insbesondere durch Rauchentwicklung, nicht eintreten können. Das Osterfeuer darf nur am Ostersamstag bzw. am Ostersonntag abgebrannt werden.
  • Das Osterfeuer muss ständig von zwei Personen, davon eine über 18 Jahre alt, beaufsichtigt werden. Diese Personen dürfen den Verbrennungsplatz erst dann verlassen, wenn das Feuer und die Glut erloschen sind.

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