EN-Kreis: Ausschreibung von Planungs- und Beratungsleistungen zum Breitbandausbau

Der Ennepe-Ruhr-Kreis beabsichtigt, alle Hausanschlüsse mit einer Versorgung von unter 30 Mbit/s (Download) im Kreisgebiet, unter Nutzung diverser Breitbandförderprogramme von Bund und Land NRW, mit Breitbandinternet-Anbindungen zu versorgen. Dies soll hauptsächlich über Glasfaseranschlüsse realisiert werden.
In diesem Zusammenhang erstellt der Ennepe-Ruhr-Kreis im Rahmen diverser Breitbandförderprogramme von Bund und Land NRW Planungen für einen kreisweiten Breitbandausbau.

Zur Erbringung von weiteren erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Antragsvorbereitung und Antragstellung und aller vom Fördergeber geforderten Leistungen, sowie der Begleitung und Durchführung entsprechend notwendiger Arbeiten, wird sich der Ennepe-Ruhr-Kreis einer projektgebundenen, externen Unterstützung durch Beratungsunternehmen bedienen.

Dies dient insbesondere zur Erstellung konkreter Förderanträge und für die Durchführung des Interessenbekundungsverfahrens sowie der Ausschreibung(en). Die Vergabe erfolgt voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni 2020.

Die zu errichtende Breitbandinfrastruktur sollte möglichst zuverlässig Bandbreiten von mindestens 100 Mbit/s symmetrisch flächendeckend gewährleisten können, wobei hier auch niedrigere Bandbreiten zur Verfügung gestellt werden müssen.
Höhere Bandbreiten sind ausdrücklich erwünscht.

Besondere Berücksichtigung finden soll die Anbindung von Schulen, vorzugsweise mit Glasfaser, angelehnt an das beigefügte Schulanbindungskonzept des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Download der Vergabeunterlagen unter: https://www.subreport-elvis.de/browseVerdingungsunterlagen.html#ELVISID:E11591299

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Markterkundung / Nichtförmliche Interessenbekundungsverfahren zu Breitbandversorgung im Ennepe-Ruhr-Kreis

1. Kontaktstelle

Ennepe-Ruhr-Kreis

Der Landrat

80/1

Hauptstraße 92

58332 Schwelm

Tel.: 0151/46165768

Ansprechpartner: Herr Ulrich Schilling

E-Mail: u.schilling@en-kreis.de

2. Verfahrensgegenstand

Der Ennepe-Ruhr-Kreise koordiniert in Absprache mit den neun angehörigen Städten Breitband-Ausbaumaßnahmen im gesamten Kreisgebiet. Nachdem zahlreiche weiße Flecken in Bezug auf die Breitbandgrundversorgung geschlossen werden konnten, verfolgt der Ennepe-Ruhr-Kreis das Ziel, systematisch NGA-Bandbreiten (bevorzugt ab 1 Gigabit/s) in möglichst allen Orten des Ennepe-Ruhr-Kreises zu realisieren. Die im nachfolgenden Text als Gebiet bezeichneten Hausanschlüsse beziehen sich explizit auf die in der Anlage aufgeführten Hausadressen.

Durch einen großflächigen Ausbau in den neun kreisangehörigen Städten verbleiben in Relation gesehen nur noch kleinere Bereiche zur Anbindung. Dieser auch in Bereichen, für die ein Eigenausbau angekündigt aber nicht durchgeführt worden ist.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Markterkundung startet der Prozess des geförderten Ausbaus in einigen Teilbereichen des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Das Projektgebiet ist von dieser Markterkundung / Interessenbekundung ausdrücklich ausgenommen.

Es ist beabsichtigt, nach dieser Markterkundung / Nichtförmlicher Interessenbekundung, ausgehend von den Ergebnissen, die genauen Zielgebiete zu bestimmen und für Selbige Maßnahmen zu ergreifen, um eine möglichst flächendeckende NGA-Versorgung sicher zu stellen.

Alle Telekommunikationsunternehmen und Breitbandversorger werden aufgefordert, die Gebiete/Anschlüsse zu benennen, in denen sie Breitbandanschlüsse von wenigstens 30 MBit/s im Download aktuell bereitstellen oder deren Bereitstellung sie durch Ausbaumaßnahmen innerhalb der nächsten 3 Jahre konkret planen.

Des Weiteren sind alle Hausanschlüsse mit möglichst konkreter Anbindungsgeschwindigkeit zu benennen, welche durch den jeweiligen Anbieter versorgt werden.

Ausgehend von den Ergebnissen der Markterkundung beabsichtigt der Ennepe-Ruhr-Kreis, die Koordinierung/Initiierung weiterer Maßnahmen zur flächendeckenden Versorgung von

1. Schulenmit mind. 1 GBit symmetrisch

2. Öffentliche Einrichtungen mit mind. 1 GBit symmetrisch

3. Sozio-Ökonomische Treiber mit mind. 1 GBit asymmetrisch

4. Gewerbe in Mischgebieten mit mind. 1 GBit asymmetrisch und/oder symmetrisch

5. Gewerbegebiete mit mind. 1 GBit symmetrisch

6. Alle Haushalte im Kreis mit mind. 1 GBit asymmetrisch

7. Funkmasten im Kreis mit Glasfaser

Die mit diesem kreisweit abgefragten Markterkundungsverfahren gleichzeitig auch abgefragte nichtförmliche Interessenbekundung (siehe 3.5) soll potenzielle Interessenten bereits jetzt motivieren, ihr Interesse für bestimmte, aus ihrer Sicht unterversorgte Gebiete zu bekunden.

3. Gegenstand der Markterkundung / Rechtliche Grundlagen

3.1. Geplante Maßnahmen

Beihilferechtliche Grundlagen für den Ausbau sind die Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access (NGA)-Breitbandversorgung vom 15.06.2015 und die Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (EU 2013/C 20/01), zuletzt geändert durch Mitteilung der Kommission vom 27.06.2014 8 EU 2014/C 193/30).

Weitere Rechtsgrundlagen sind die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume, RdErl. des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz II-6-0228.22900 v. 15.8.2008 sowie das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen - Infrastrukturrichtlinie, Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen vom 31.05.2015 – IV A 2 - 31 - 01.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis verfolgt das Ziel, Gigabit-Bandbreiten flächendeckend in allen 9 Städten des Kreises zu erreichen und entsprechende Netze aufzubauen. Hierfür ist jeweils eine vorgeschaltete Markterkundung /Nichtförmliche Interessenbekundung erforderlich.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis beabsichtigt, mit Maßnahmen zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur die Voraussetzungen für die zielgerichtete Erschließung der bislang noch unterversorgten Gebiete zu schaffen.

Im Regelfall sollen durch die Maßnahmen in den grauen NGA-Flecken Netze auf Basis von Glasfaser die Bandbreiten von 1 Gbit/s und mehr ermöglichen und in den weißen NGA-Flecken, die Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr ermöglichen, mindestens jedoch 30 Mbit/s. aufgebaut werden. Daher wird das gesamte Gebiet des Ennepe-Ruhr-Kreises betrachtet.

Um Lösungen durch den Markt nicht zu behindern, führt der Ennepe-Ruhr-Kreis eine Markterkundung / Nichtförmliche Interessenbekundung bei den Breitbandversorgern durch, um festzustellen, welche Teilgebiete bereits mit NGA-fähigen Breitbandanschlüssen versorgt sind und welche Gebiete innerhalb der nächsten 3 Jahre verbindlich mit einem NGA-Netz ausgebaut werden sollen.

Ausgenommen von der gesamten Erkundung sind alle Anschlüsse, die innerhalb der letzten sieben Jahre mit Fördermaßnahmen Dritter (Wirtschaftlichkeitslücken-Förderung) bezuschusst wurden.

3.2 Markterkundung / Nichtförmliche Interessenbekundung

Das Verfahren wird mit dem Zweck der kreisweiten Markterkundung durchgeführt. Die Telekommunikationsunternehmen werden aufgefordert, verbindlich nachfolgende Angaben zur vorhandenen NGAInfrastruktur und den innerhalb der kommenden 3 Jahre geplanten Investitionen in NGAInfrastrukturen zu machen:

a) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit NGA-fähigen Netzen unterhalb von 50Mbit/s im Downstream versorgt/ betrieben werden.

b) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit NGA-fähigen Netzen mit mindestens 50 Mbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.

c) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, die bereits mit NGA-fähigen Netzen mit mindestens 1 Gbit/s im Downstream versorgt/betrieben werden.

d) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, für die innerhalb der kommenden drei Jahre konkrete Ausbaupläne für eine NGA-Infrastruktur mit mindestens 1 Gbit/s im Downstream vorliegen und umgesetzt werden sollen.

e) Die Bekanntmachung von Räumen im Vorhabengebiet, für die innerhalb der kommenden drei Jahre konkrete Ausbaupläne für eine NGA-Infrastruktur mit mindestens 100 Mbit/s im Downstream vorliegen und umgesetzt werden sollen.

f) Die Bekanntmachung der Räume, in denen beim Endkunden nach der Umsetzung der geplanten Investitionen mindestens 1 GBit/s im Downstream zur Verfügung stehen sollen.

3.3 Anforderungen an die Markterkundung / Nichtförmliche Interessenbekundung

Die Angaben der Betreiber müssen generell folgende Informationen enthalten:

3.3.1 Für den Fall vorhandener NGA-Netze:

a) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggfs. Möglichkeit zur Entbündelung) Beschreibung der technischen Lösung (NGANetzfähigkeit).

b) Detaillierte, georeferenzierte kartographische Darstellung der vorhandenen Netze bis auf Straßen-und Hausnummernebene (hausscharfe Adressbereiche) in digitaler Form sowohl als Übersichtskarte im PDF Format als auch im GIS Format (shp oder kml Dateiformate) unter Angabe, welche Gebäude die Mindestbandbreiten von unter 30 MBit/s, bis zu 30 Mbit/s, bis zu 50 MBit/s, bis zu 100Mbit/s und 1 GBit/s im Downstream beim Endkunden erreichen. Alternativ bzw. ergänzend ist auch die Bereitstellung von Adresslisten mit den genauen Versorgungsdaten möglich.2

c) Für die leitungsgebundene Versorgung wird erbeten mitzuteilen, welche Verteilerstationen mit welcher aktiven Netztechnik aufgerüstet werden (z.B. mit VDSL überbaute Kabelverzweiger und Schaltverteiler). Es wird um die Angabe der Adressen sowie die georeferenzierte Darstellung analog zu Punkt b) gebeten.

3.3.2 Für den Fall eigener Ausbauplanungen innerhalb der kommenden 3 Jahre (inklusive Mobilfunk):

a) Rechtsverbindliche und verpflichtende Erklärung/Bestätigung der Ausbauplanungen inklusive Meilensteinplanung. Eine bloße Absichtserklärung genügt nicht!

b) Angaben zur Zuverlässigkeit und Hochwertigkeit (bspw. Langlebigkeit, Upgrade-Fähigkeit, Zahl der Anschlüsse, ggf. Möglichkeit zur Entbündelung) der geplanten Lösung.

c) Georeferenzierte kartographische Darstellung der Ausbauplanungen bis auf Straßen- und Hausnummernebene in digitaler Form sowohl als Übersichtskarte im PDF Format, als auch im GIS-Format (shp oder kml Dateiformate) unter Angabe, welche Gebäude die Mindestbandbreiten von 30 MBit/s, 50 MBit/s, 100Mbit/s und 1 GBit/s im Downstream beim Endkunden erreichen. Alternativ bzw. ergänzend ist auch die Bereitstellung von Adresslisten mit den genauen Versorgungsdaten möglich.

d) Für die Leitungsgebundene Versorgung wird erbeten mitzuteilen, welche Verteilerstationen mit welcher aktiven Netztechnik aufgerüstet werden (z.B. mit VDSL, Vectoring, Super-Vectoring überbaute Kabelverzweiger und Schaltverteiler). Es wird um die Angabe der Adressen sowie die georeferenzierte Darstellung analog zu Punkt c) gebeten.

Die vertrauliche Behandlung der Daten kann schriftlich durch die jeweilige Kommune respektive dem Ennepe-Ruhr-Kreis zugesichert werden.

3.4 Sonstiges

Die am Markterkundungsverfahren / Nichtförmliche Interessenbekundung teilnehmenden Unternehmen müssen, soweit noch nicht erfolgt, eigene Infrastrukturen der Bundesnetzagentur zur Aufnahme in den Infrastrukturatlas mitteilen. Die Unternehmen erklären sich über das zentrale Online-Portal www.breitbandausschreibungen.de einverstanden, die vorhandenen Infrastrukturdaten im Infrastrukturatlas des Bundes zur Nutzung im [evtl. folgenden] Auswahlverfahren freizugeben und stimmen der Veröffentlichung durch die Bewilligungsbehörde zu.

Es wird nochmals der Hinweis auf die rechtlichen Grundlagen verwiesen:

Die Markterkundung erfolgt auf Grundlage der Bestimmungen der Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (2013/C 25/01) sowie der Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access (NGA)-Breitbandversorgung v.15.06.2015. sowie weiteren Richtlinien des Landes NRW (siehe Abschnitt 3.1). Die damit einhergehenden rechtlichen Vorgaben sind zu beachten.

Die vorstehend genannten Angaben werden bis zur unter Ziff. 4 genannten Frist erwartet.

Die Daten werden von dem Ennepe-Ruhr-Kreis ausschließlich zum Zweck der Identifikation bereits versorgter Gebiete und zur Abgrenzung für die unter Ziffer 2 und 3.1 genannten Projektgebiete verwendet. Die vertrauliche Behandlung der Daten kann bei Bedarf schriftlich zugesichert werden.

Ein Aufwendungsersatz kann nicht gewährt werden. Der Ennepe-Ruhr-Kreis behält sich ausdrücklich vor, in Gebieten, in denen durch den Markt keine Erschließung mit NGA-Bandbreiten erkennbar ist, neben marktstimulierenden Aktivitäten auch eigene Maßnahmen (etwa Verlegung von Leerrohren oder den Betrieb eigener passiver Infrastruktur) durchzuführen und / oder ggf. Fördergelder für die Erschließung solcher Gebiete zu beantragen.

3.5 Nichtförmliche Interessenbekundung

Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat großes Interesse, eigene Aktivitäten marktkonform sowie rechtssicher zu initiieren sowie volkswirtschaftlich effizient Doppelkosten zu vermeiden. Die Anbieter werden ermuntert, für Gebiete, die nach ihrer Kenntnis weder von ihnen noch von alternativen Anbietern heute bzw. fest geplant innerhalb der nächsten drei Jahre mit NGA Bandbreiten (mindestens 50 Mbit/s Downstream) versorgt werden, Lösungsvorschläge zur Versorgung zu unterbreiten. Ein Vergabeverfahren ist hiermit nicht verbunden.

Sofern ein Interesse an einer Erschließung entsprechender Gebiete besteht, wird um Mitteilung gebeten unter Nennung und Quantifizierung des für dieses Vorhaben durch die Kommune erforderlichen Engagements (Schließung Wirtschaftlichkeitslücke, Übernahme von Bauarbeiten, Bereitstellung von Leerrohren oder anderen Vorleistungsprodukten etc.).

Es ist vorgesehen, die eingereichten Interessensbekundungen auszuwerten und als Informationsgrundlage für die erforderliche politische Entscheidung zu nutzen.

4. Zeitachse / Fristen

Fristende für die Einreichung der Antworten auf die Markterkundung und Interessenbekundungen: 03.07.2020

 

Schwelm den 07.05.2020

im Auftrag

gez. Ulrich Schilling

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23.01.2018 Schnelles Internet jetzt auch in Sprockhövel - Ortsteil Hiddinghausen

Rund 4.550 Haushalte im Vorwahlbereich 02339 in Sprockhövel, Ortsteil Hiddinghausen können jetzt sukzessive schneller im Internet surfen.

Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Die Telekom hat dafür rund 14 Kilometer Glasfaser verlegt und 29 Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet.

Ab Ende März wird ebenfalls das schnelle Internet im Vorwahlbereich 02324 in Sprockhövel in den Stadtteilen Obersprockhövel und Niedersprockhövel sukzessive für rund 6.850 Haushalte verfügbar sein.

„Wir freuen uns, dass es nun auch in diesem Ortsteil so weit ist: Hiddinghausen hat jetzt auch eine Auffahrt zur Datenautobahn", sagt Ulli Winkelmann, Bürgermeister der Stadt Sprockhövel. „Hiddinghausen wird damit als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver. Wir danken der Telekom, dass Sie auch hier in den Breitbandausbau investiert hat, damit noch mehr Bürgerinnen und Bürger schnelles Internet haben."

Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen", sagt Thomas Vohl, Regio Manager der Deutschen Telekom. „In kürzester Zeit sind jetzt Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht."

Bürgerinformation

Ein Informationsbus des Telekom Partners Heko wird vom 26. Januar bis 07. Februar 2018 auf dem öffentlichen Parkplatz neben der freiwilligen Feuerwehr in Sprockhövel, Jahnstraße 6 in den folgenden Zeiten zur Verfügung stehen:

montags bis freitags 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

samstags 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

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08.09.2017 Erweiterung des Glasfasernetzes im Ortsteil Hiddinghausen

Im Rahmen der Verbesserung der Internetversorgung erweitert die Telekom ab der 37. KW im Ortsteil Hiddinghausen das Glasfasernetz. Die Arbeiten beginnen im Bereich der Wittener Str. / Dellwig und enden in Höhe Wittener Str. 279.

Da jedoch nicht durchgängig Leerrohre vorhanden sind, ist es erforderlich die Kabel in weiten Teilen in offener Bauweise zu verlegen. Hierfür wird entlang der Wittener Str. während der Bauarbeiten in den betroffenen Abschnitten eine Ampelanlage für die Baustelle eingerichtet. Im Anschluss an die Verlegung werden die Flächen durch die seitens der Telekom beauftragte Firma kurzfristig wieder hergestellt. Parallel werden einige Standorte für die Kabelverteilkästen (MFG) erweitert. Diese werden im Rahmen des Baus vorerst mit einer provisorischen Abdeckung versehen und erst nach Abschluss der Tiefbaumaßnahmen mit dem endgültigen Gehäuse ausgestattet.

Die Verwaltung ist bemüht die Arbeiten zusammen mit der Telekom zu koordinieren und die Beeinträchtigungen zu minimieren. Für die trotzdem entstehenden Behinderungen bitte die Verwaltung um Verständnis.

Bei Fragen zum Leitungsverlauf und zu den Bauarbeiten können sie sich an die Telekom (0202/331279) wenden.

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04.09.2017 Glasfaser für das Gewerbegebiet Bossel

Das Gewerbegebiet Bossel in Niedersprockhövel wird an das Glasfaser-Netz der AVU Netz angeschlossen. Damit sind Hausanschlüsse für die Unternehmen dort mit einer garantierten Übertragungsrate von mehreren 100 Mbit/s bis zu 1 GBit/s möglich.

Hintergrund ist die verstärkte Nachfrage der Unternehmen im Gewerbegebiet nach besseren Internet-Anbindungen und hohen Bandbreiten an die Sprockhöveler Wirtschaftsförderung sowie die bereits konkret verabredete Zusammenarbeit des Telekommunikationsanbieters 1&1 Versatel mit einem im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen.

Und hier kommt die bewährte Zusammenarbeit zwischen der Stadt, der AVU Netz und der 1&1 Versatel ins Spiel. Der Netzbetreiber für Strom, Erdgas und Wasser unterhält ein gut ausgebautes Glasfaser-Netz – in der Vergangenheit wurde es vor allem zur Steuerung und Überwachung der eigenen Netze und Anlagen genutzt. Herzstück des Kommunikationsnetzes ist ein so genannter Glasfaser-Backbone (Lichtwellenleiter- bzw. LWL-Ring), der in Niedersprockhövel teilweise über die Glückauf-Trasse verläuft. Weiterer Vorteil: In der Wuppertaler Straße sind bereits Leerrohre verlegt, so dass das Gewerbegebiet Bossel unproblematisch an den Glasfaser-Backbone angeschlossen werden kann. Teilweise werden dafür auch bereits vorhandene Schutzrohrtrassen der Stadt Sprockhövel genutzt. An das Glasfasernetz der AVU Netz können die Unternehmen im Gewerbegebiet angeschlossen werden. Darauf basierend kann 1&1 Versatel den Kunden breitbandige Internetanbindungen und Telefoniedienste anbieten.

„Das ist ein gelungenes Teamwork – über und unter der Erde", lobte Bürgermeister Ulli Winkelmann heute (04.09.2017) bei der Vorstellung des Projekts die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsförderung und Tiefbau der Stadt einerseits und den Unternehmen AVU Netz und 1&1 Versatel andererseits. „Mit Projekten wie hier in Bossel sichern wir gemeinsam die Konkurrenz- und Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft", so Winkelmann weiter.

Und Uwe Träris, AVU-Vorstand ergänzte: „Unsere Beteiligungsgesellschaft AVU Netz widmet sich verstärkt dem Ausbau des LWL-Netzes. Durch die Digitalisierung müssen immer mehr Daten übertragen werden – sowohl bei unseren Kunden als auch bei uns selbst."

„Als Geschäftskundenspezialist der 1&1-Gruppe verstehen wir uns als Partner für Unternehmen in Deutschland. Darum freuen wir uns, im Schulterschluss mit der AVU Netz und der Stadt Sprockhövel die im Gewerbegebiet ansässigen Kunden Gigabit-fähig machen zu können. Mit Hilfe unserer modernen Glasfasertechnologie werden die Weichen klar für die Zukunft gestellt", so Jörg Elsässer, Geschäftsführer Vertrieb 1&1 Versatel.

Wie bei anderen Erschließungen stellt AVU Netz die passive Infrastruktur zur Verfügung und betreibt das Glasfasernetz. Dienste bieten den Kunden die im Netz vertretenen Carrier, in diesem Projekt vor allem die 1&1 Versatel, an. Durch die Bereitstellung der freien Faserkapazitäten will die AVU Netz noch mehr den Breitbandausbau in ihrem Versorgungsgebiet im Ennepe-Ruhr-Kreis vorantreiben und die Synergien konsequent nutzen, die sich durch eine gemeinsame Verlegung mit den Energieleitungen ergeben.

Die geplante Trasse der Glasfaser-Leitung verläuft im Gewerbegebiet Bossel über die Straße Am Leveloh. Andere, umliegende Straßen werden bei Bedarf geprüft. Wenn sich Unternehmen dort für einen Breitband-Anschluss interessieren, können sich bei der AVU-Netz, Marko Dettmann, melden (Mail: breitband@avu-netz.de, Telefon: 02332 73-80275). Die Anbindung von privaten Haushalten ist zurzeit nicht möglich.

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22.08.2017 Bürgerinnen und Bürger aus Hobeuken informierten sich über den Breitbandausbau

Bürgermeister Ulli Winkelmann begrüßte ca. 35 Bürgerinnen und Bürger, die das gemeinsame Angebot der städtischen Wirtschaftsförderung und der Telekom nutzten, um sich im Rahmen eines Bürgerinformationstreffens über den Breitbandausbau in Hobeuken zu informieren.

„In Hobeuken wird das schnelle Internet für die ersten 800 Haushalte freigeschaltet. Das ist aber nur ein erster Schritt. Wenn die Telekom mit den Ausbauarbeiten fertig ist, werden ca. 12.200 Haushalte und auch Unternehmern vom schnellen Internet profitieren“ , freut sich Ulli Winkelmann.

Laut Thomas Vohl von der Telekom ist die Freischaltung der neuen Bandbreiten für den 18.09.2017 geplant. Dann können Bürgerinnen und Bürger mögliche Bandbreiten über www.telekom.de/schneller  abfragen.

Wer über einen neuen breitbandigen Anschluss verfügen möchte, muss die Telekom mit der Freischaltung beauftragen. Eine Umschaltung ohne Beauftragung ist  laut Telekom nicht realisierbar.

Interessierte erhalten weitere Informationen unter der kostenlosen Rufnummer 0800 330 3000 bei der  Telekom, unter http://www.telekom.de  oder in den Beratungsstellen sowie mo. – fr. in der Zeit von 10.00 – 19.00 Uhr oder sa. in der Zeit von 10.00 – 15.00 Uhr im Beratungsbus des Telekom Handelspartners HEKO an der Grundschule Hobeuken.

Außendienstmitarbeiter, die von der Deutschen Telekom autorisiert sind, besuchen die Bürger-
innen und Bürger im Ausbaugebiet, um Ihnen eine persönliche Beratung über die Nutzung der
schnellen Internet-Anschlüsse anzubieten.
 
Allgemeine Fragen zur Breitbandverbesserung beantwortet auch die städtische
Wirtschaftsförderin Ingrid Döbbelin, Telefon 02339-917 201 oder per Email unter
doebbelin@sprockhoevel.de

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14.08.2017 Bürgerinformation für interessierte Bürgerinnen und Bürger im Ortsteil Hobeuken zum schnelleren Internet

In Kürze werden die ersten rund 800 Haushalte im Ortsbereich Hobeuken sowie im Gewerbegebiet Engelsfeld ansässige Unternehmen vom Netzausbau der Telekom in Sprockhövel profitieren können.

Das schnelle Internet kommt aber nicht von alleine in die Haushalte. Die Kunden müssen aktiv werden. Die Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde können dort voraussichtlich ab Mitte September 2017 gebucht werden.

Für die im Ausbaugebiet Hobeuken wohnenden Bürgerinnen und Bürger bietet die städtische Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der Telekom ein Bürgerinformationstreffen an.

Die Veranstaltung findet statt

                                                 am 21.08.2017, 19.00 Uhr

                                               an der Grundschule Hobeuken,

                                                in Sprockhövel, Hobeuken 11.

Vertreter der Telekom werden dann über den Ausbau, die Möglichkeiten und die technischen Voraussetzungen für die Nutzung des schnelleren Internets berichten und Fragen beantworten.

Außerdem steht vom 21.08. bis zum 29.08.2017 (mo.-fr. 10.00 – 19.00 Uhr, sa. 10.00 – 15.00 Uhr) der Beratungsbus des Telekom Handelspartners HEKO an der Grundschule Hobeuken.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, hat hier die Möglichkeit einer Beratung.

Eine vorherige Terminvereinbarung unter www.highspeedvorort.de  ist erwünscht

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09.08.2017 Breitbandausbau in Sprockhövel schreitet voran - schnelleres Internet in Hobeuken ab Mitte September 2017 verfügbar

Der Netzausbau der Telekom in Sprockhövel ist in vollem Gange. Davon haben sich der Beigeordnete Volker Hoven und Wirtschaftsförderin Ingrid Döbbelin vor Ort überzeugt.

Die Stadt Sprockhövel hat mit der Telekom Deutschland GmbH im November 2016 einen Kooperationsvertrag gezeichnet, wonach die Telekom zugesagt hat, eine Verbesserung der Breitbandversorgung in den Sprockhöveler Ortsteilen Hobeuken, Hiddinghausen, Niedersprockhövel, Obersprockhövel und Bossel im Eigenausbau bis Anfang 2018 umzusetzen. Nach dem geplanten Eigenausbau werden insgesamt rund 12.200 Haushalte im Stadtgebiet Sprockhövel höhere Bandbreiten nutzen können.

In Kürze werden die ersten, rund 800 Haushalte im Ortsbereich Hobeuken sowie im Gewerbegebiet Engelsfeld ansässige Unternehmen von dem schnellen Internet profitieren können. Die Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde können dort voraussichtlich ab Mitte September 2017 gebucht werden.

Insgesamt werden in Hobeuken rund 1.360 Meter Glasfaser verlegt, fünf Multifunktionsgehäuse aufgestellt und mit modernster Technik ausgestattet.

Daneben laufen die Ausbauarbeiten der Telekom in den Vorwahlbereichen 02339 und 02324 weiter.

„Gut, dass der Ausbau so zügig voranschreitet", sagt Volker Hoven. „Schnelle Internetanschlüsse sind heute für das Leben und Arbeiten unverzichtbar."

„Unsere Bürgerinnen und Bürger können es kaum erwarten, die neue digitale Infrastruktur zu nutzen", freut sich Ingrid Döbbelin.

„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren: Viele Glasfaserkabel sind verlegt, auch viele neue Verteiler stehen schon", sagt Thomas Vohl, Regio Manager der Telekom Deutschland GmbH. „Wir danken der Stadt für die gute Zusammenarbeit."

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Weitere Informationen für Bürgerinnen und Bürger:

Bürgerinformation in der Gemeinschaftsgrundschule Hobeuken

Für die im Ausbaugebiet Hobeuken wohnenden Bürgerinnen und Bürger bietet die städtische Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der Telekom eine Bürgerinformationstreffen an.

Die Veranstaltung findet statt

am 21.08.2017, 19.00 Uhr

an der Grundschule Hobeuken,

in Sprockhövel, Hobeuken 11.

Vertreter der Telekom werden dann über den Ausbau, die Möglichkeiten und die technischen Voraussetzungen für die Nutzung des schnelleren Internets berichten und Fragen beantworten.

Beratungsbus an der Gemeinschaftsgrundschule Hobeuken

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, hat vom 21.08. bis zum 29.08.2017 (mo.-fr. 10.00 – 19.00 Uhr, sa. 10.00 – 15.00 Uhr) die Möglichkeit einer Beratung durch Mitarbeiter des Telekom Handelspartners HEKO an der Grundschule Hobeuken. Dort wird ein Beratungsbus für alle Interessierten zur Verfügung stehen.

Zur Vermeidung von Wartezeiten wird eine vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 02451 4820010 empfohlen.

Zusätzlich kann man sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

www.telekom.de/schneller

Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)

Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Kleine und Mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei

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08.05.2017 Erweiterung des Glasfasernetzes in den Ortsteilen Haßlinghausen und Hiddinghausen

Im Rahmen der Verbesserung der Internetversorgung erweitert die Telekom in den kommenden Wochen in den Ortsteilen Haßlinghausen und Hiddinghausen ihr Glasfasernetz. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, ist die Telekom bemüht möglichst vorhandene eigene Leerrohre zu nutzen. Insgesamt werden ca. 25 km Glasfaserkabel verlegt. In Teilbereichen stellt auch die Stadt vorhandene Leerrohre zur Verfügung. Da diese jedoch nicht durchgängig vorhanden sind, ist es erforderlich die Kabel auf ca. 15 km Länge in offener Bauweise zu verlegen. Im Anschluss an die Verlegung werden die Flächen durch die seitens der Telekom beauftragte Firma kurzfristig wieder hergestellt. Ferner werden ca. 34 Standorte für die Kabelverteilkästen (MFG) erweitert. Diese werden im Rahmen des Baus vorerst mit einer provisorischen Abdeckung versehen und erst nach Abschluss der Tiefbaumaßnahmen mit dem endgültigen Gehäuse ausgestattet.

Die Verwaltung ist bemüht die Arbeiten zusammen mit der Telekom zu koordinieren und die Beeinträchtigungen zu minimieren. Für die trotzdem entstehenden Behinderungen bitte die Verwaltung um Verständnis.

Bei Fragen zum Leitungsverlauf und zu den Bauarbeiten können sie sich an die Telekom (0202/331279) wenden.

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27.03.2017 Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Sprockhövel

Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz in den Vorwahlbereichen 02324 und 02339 in Sprockhövel aus und erhöht zugleich das Tempo.

„Insgesamt rund 12.200 Haushalte in Sprockhövel bekommen bis Ende Januar 2018 schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Dazu wird das Unternehmen Glasfaser verlegen und 58 Verteiler aufstellen oder mit moderner Technik ausstatten," so die Zusage der Telekom Deutschland AG, die den Ausbau ohne Inanspruchnahme von öffentlichen Mittel realisieren will.

„Das Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar", sagt Ulli Winkelmann, Bürgermeister von Sprockhövel. "Nur die Kommune, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen."

„Die digitale Verbindung von Menschen ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Für viele Unternehmen ist sie so wichtig wie die Versorgung mit Strom. Die hier angestrebte Verbesserung des Internets ist in vielen Bereichen ein Quantensprung", so der städtische Beigeordnete Volker Hoven.

Auch Wirtschaftsförderin Ingrid Döbbelin freut sich: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Breitbandversorgung in Sprockhövel. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbe- und Handwerksbetriebe, die hier angerufen haben, weil sie dringend höhere Bandbreiten benötigen, werden von dem zeitnahen Ausbau profitieren können. In einer nächsten Stufe gilt es nun, das Glasfasernetz weiter auszubauen und direkt zu den Unternehmen zu bringen."

„Wir bringen Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen", sagt Thomas Vohl, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Dafür investieren wir allein in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau."

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Genaue Angaben über die voraussichtliche Verfügbarkeit von Bandbreiten in den einzelnen Haushalten sind derzeit nicht möglich.

Weitere Informationen zum Ausbau finden Sie unter www.telekom.de/schneller.

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02.12.2016 Schnelles Internet in Sprockhövel, Ortsbereich Schee/Halloh freigeschaltet

Für die Verbesserung der Breitbandversorgung in Sprockhövel, Ortsbereich Schee/Halloh, hat die Stadt Sprockhövel im letzten Jahr Fördermittel beantragt und eine Förderzusage über 216.972 Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) erhalten.

Nach der öffentlichen Ausschreibung wurde die Telekom Deutschland als Netzbetreiber mit der Durchführung der Baumaßnahmen beauftragt. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen.

Von dem schnelleren Internet können insgesamt ca. 390 Haushalte im Ausbaugebiet profitieren, davon ca. 200 Haushalte mit der Vorwahl 02339 und ca.190 Haushalte mit der Vorwahl 0202.

Die höheren Bandbreiten für die Haushalte des Vorwahlbereichs 02339 wurden im Oktober freige-schaltet. Seit Ende November ist das schnellere Internet auch für die Haushalte im Vorwahl-bereich 0202 verfügbar. In Kürze können nun auch diese neuen breitbandigen Anschlüsse gebucht werden.

Wer sich für einen schnelleren Anschluss interessiert, kann sich telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 330 3000 an die Telekom wenden oder sich unter http://www.telekom.de oder in den Beratungsstellen informieren.

Außendienstmitarbeiter, die von der Deutschen Telekom autorisiert sind, besuchen die Bürger-innen und Bürger im Ausbaugebiet, um sie persönlich über die Nutzung der schnellen Internet-Anschlüsse zu beraten.

Die in den jeweiligen Haushalten möglichen Bandbreiten können unter www.telekom.de/schneller geprüft werden.

Allgemeine Fragen zur Breitbandverbesserung beantwortet auch die städtische Wirtschaftsförderin Ingrid Döbbelin, Telefon 02339-917 201.

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2016-11-10 Mittel für schnelles Internet im ländlichen Raum

07.10.2016  1.871.680 Millionen Euro Fördergelder aus dem Programm „Breitbandversorgung ländlicher Räume“ sorgen für eine bald schnellere Internetverbindung in insgesamt 19 Ortsteilen der Städte Medebach, Winterberg, Hallenberg, Olsberg und Sprockhövel. Künftig werden dort ca. 4.828 Haushalte mit schnellen Internetverbindungen versorgt.

In Arnsberg übergab Regierungspräsidentin Diana Ewert jetzt die Bescheide an die Bürgermeister bzw. deren Vertreter. „Eine leistungsstarke Breitbandversorgung ist auch und gerade im ländlichen Raum ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und Familien. Deshalb ist es gut, dass wir jetzt mit neuerlichen Fördermitteln Versorgungslücken in weiteren Kommunen schließen können“, sagte Regierungspräsidentin Diana Ewert am Montag (07. November) bei der Bescheidübergabe an die Bürgermeister Thomas Grosche, Medebach, Werner Eickler, Winterberg, Michael Kronauge, Hallenberg, Wolfgang Fischer, Olsberg und an Frau Müller und Frau Döbbelin von der Stadt Sprockhövel.

Die Stadt Medebach erhält im Rahmen der „Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume“ Fördermittel in Höhe von 567.322 Euro. Profitieren werden dort die Ortsteile Berge, Dreislar, Küstelberg, Wissinghausen, Titmaringhausen, Deifeld und Referinghausen. In der Stadt Winterberg wird die schnelle Internetverbindung mit 316.927 Euro in den Ortsteilen Hildfeld, Grönebach und Altenfeld verbessert. Die Hallenberger Ortsteile Braunshausen und Hesborn verfügen demnächst ebenfalls über eine gute Internetverbindung. Die Fördersumme beläuft sich hier auf 76.065 Euro. In Olsberg profitieren die Ortsteile Assinghausen, Wiemeringhausen, Brunskappel, Elpe und Heinrichsdorf von der Fördersumme in Höhe von 567.755 Euro für den Ausbau der Internetverbindungen. Nach Sprockhövel im Ennepe-Ruhr-Kreis fließen 343 611 Euro, um die Internetverbindungen in den dortigen Ortsteilen Hiddinghausen und Hobeuken zu verbessern.

Die Investitionssumme der Kommunen in Höhe von rund 2,3 Mio. Euro wird durch diese Förderungen mit rund 1,87 Mio. Euro unterstützt.

 

 

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25-10-2016 Schnelleres Internet für Sprockhövel Ortsbereich Schee/Halloh

Die Stadt Sprockhövel hat im vergangen Jahr die Förderung für die Breitbandverbesserung im Ausbaugebiet Schee/Halloh beantragt und eine Förderzusage aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums erhalten.

Ende des Jahres 2015  wurden Kooperationsverträge von der Stadt Sprockhövel mit der Deutschen Telekom zur Durchführung der Ausbaumaßnahmen geschlossen.

Nun sind die Ausbauarbeiten fast abgeschlossen.

Laut Auskunft der Deutschen Telekom wird die Freischaltung der höheren Bandbreiten für den Vorwahlbereich 02339 Ende Oktober erfolgen. Für den Vorwahlbereich 0202 ist die Freischaltung für Ende November angekündigt.

Insgesamt können ca. 200 Haushalte mit der Vorwahl 02339 und ca. 190 Haushalte mit der Vorwahl 0202 von dem schnelleren Internet profitieren.

Die im jeweiligen Haushalt möglichen Geschwindigkeiten können  hier geprüft werden.

Was für die Bürger/innen wichtig ist:

Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte.

Ab dem 28. Oktober 2016 sind von der Deutschen Telekom autorisierte Vertriebsmitarbeiter in Sprockhövel und Umgebung unterwegs, welche die Bürgerinnen und Bürger des Ausbaugebiets zu Hause besuchen und auf Wunsch beraten. Die professionell geschulten Kundenberater sind an dem Outfit der Deutschen Telekom zu erkennen und weisen sich entsprechend mit einem Lichtbildausweis und einem Autorisierungsschreiben aus.

 Informationen erhalten Sie auch

-       über die kostenfreie Hotline 0800 330 1000,

-       in den Beratungsstellen

Mobile World 24, Hauptstraße 24 in Sprockhövel

T-Shop Wuppertal-Barmen, Werth 14 in Wuppertal

 

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Ansprechpartnerinnen

Maren Schlichtholz

Rathausplatz 4
45549 Sprockhövel

02339/917-347
schlichtholz@sprockhoevel.de

Michelle Großmindorf

02339/917-436
grossmindorf@sprockhoevel.de