Seit dem Frühjahr 2016 ist die Stadt Sprockhövel bereits aktiver Teil der Fairtrade-Bewegung, die für fairen Handel, den Schutz von Menschenrechten und Umwelt sowie bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen weltweit steht.
Die Fairtrade-Gruppe Sprockhövel vernetzt Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, um den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern. Dies gelingt nun seit einem Jahrzehnt, in dem die Stadt Sprockhövel alle zwei Jahre als Fairtrade-Town rezertifiziert wurde. Dafür macht die Fairtrade-Gruppe Öffentlichkeitsarbeit, organisiert unter anderem ein faires Frühstück, stellt Fairtrade bei Veranstaltungen vor oder unterstützt persönlich den Verkauf von fairen Orangen oder Olivenöl. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich in der Gruppe zu engagieren. Auch ein punktuelles Mitarbeiten bei einzelnen Projekten oder Aktionen ist jederzeit möglich. „Seit nunmehr zehn Jahren trägt unsere Stadt mit Stolz den Titel ‚Fairtrade-Town‘. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Symbol, sondern Ausdruck eines gemeinsamen Engagements von Bürgerschaft, Handel, Politik und Zivilgesellschaft für mehr globale Gerechtigkeit. Darauf können wir alle gemeinsam sehr stolz sein“, so Bürgermeisterin Sabine Noll. Für weitere Informationen stehen Peter Rust, Fairtrade-Gruppe Sprockhövel per E-Mail an peterrust@t-online.de oder Evelyn Müller, Stadtverwaltung Sprockhövel unter 02339 917-225 oder per E-Mail an evelyn.mueller@sprockhoevel.de gerne zur Verfügung.
Über Fairtrade Deutschland
Mit "Fairness for Famers – From fields to future" hat Fairtrade Deutschland das Ziel, Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Arbeiter*innen auf der ganzen Welt zu unterstützen. 1/3 der weltweiten Nahrungsmittel wird von Kleinbäuerinnen und -bauern angebaut. Sie sind damit unersetzlich für unsere Ernährungssicherheit.
Trotzdem sorgt ein unfairer globaler Markt dafür, dass viele von ihnen in Armut leben und die Gefahr von Kinderarbeit steigt. Fairtrade arbeitet mit mehr als 1.900 Produzentenorganisationen zusammen, die die Interessen von Kleinbäuerinnen und -bauern vertreten. Ziel ist es, Marktzugänge zu schaffen, für faire Arbeitsbedingungen und eine gerechtere Preisgestaltung zu sorgen. Der Fairtrade-Mindestpreis stellt einen wichtigen Preisschutz dar und dient als Sicherheitsnetz, wenn die Marktpreise fallen. Fairtrade fördert langfristige Verträge, wodurch die Kleinbauern vorausschauend planen und in nachhaltigere Praktiken und umweltfreundliche Anbaumethoden investieren können.
Fairtrade-Produkte sind unter anderem Kaffee, Tee, Kakao, Bananen, Zucker, Honig, Reis, aber auch Blumen, Textilien, Sportbälle, Wein, Kräuter oder Gewürze.

