Durch den Klimawandel nehmen Extremwetterereignisse, wie Hitzewellen, längere Dürreperioden, Starkregen, Sturm oder Hochwasser zu. Auch Sprockhövel sieht sich zunehmend mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert und arbeitet an einem Konzept zur nachhaltigen Klimaanpassung. Anders als der Klimaschutz, dessen Ziel es ist, Treibhausgasemissionen einzusparen und den Klimawandel zu verlangsamen, arbeitet die Klimaanpassung an der Begrenzung der negativen Auswirkungen des Klimawandels für Mensch und Umwelt. Um dem Klimawandel als Stadt resilient zu begegnen, muss sowohl der Klimaschutz als auch die Anpassung an den Klimawandel vorangetrieben werden. Maßnahmen, die Synergieeffekte bewirken, also beide Themenbereiche gleichzeitig unterstützen, sollen besonders in den Fokus gerückt werden.
Das Klimaschutzkonzept der Stadt Sprockhövel wurde Ende 2017 beschlossen. Mit der Einstellung eines Klimaschutzmanagements in 2020 wurden Klimaschutzmaßnahmen vermehrt umgesetzt. Es finden regelmäßig Veranstaltungen, wie beispielsweise Energieveranstaltungen mit der Verbraucherzentrale oder der Haßlinghauser Waldtag statt. Weitere Maßnahmen, wie die Erstellung eines öffentlichen Ladeinfrastrukturkonzeptes oder die Beleuchtung des Radweges, befinden sich gerade in Planung. Jetzt geht es um die Fortschreibung des Konzeptes und des Arbeitsplans. Welche Maßnahmen des Klimaschutzes wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger für Sprockhövel in Zukunft?
Alle Interessierten können ihre Ideen zur Klimaanpassung noch bis zum 07. Juni 2026 in die Ideenkarte im Online-Beteiligungsportal der Stadt Sprockhövel unter www.beteiligung.nrw.de/k/1013770 eintragen.

