Mit einem starken Zeichen für mehr Nachhaltigkeit hat der Rat der Stadt Sprockhövel die Sprockhöveler Nachhaltigkeitsstrategie am vergangenen Donnerstag, 9. Juli 2026, verabschiedet.
Seit dem Frühjahr 2025 entwickelten Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Kommunalpolitik, organisierter Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen des Projekts „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ gemeinsam eine an die lokalen Gegebenheiten angepasste Strategie für nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus wurde zu Beginn des Jahres 2026 eine digitale Bürgerschaftsbeteiligung durchgeführt, um allen interessierten Sprockhöveler Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, an der Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie mitzuwirken. Im Fokus der Strategie stehen die zentralen Handlungsfelder nachhaltiger Entwicklung: Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft, Bildung & Kultur, Gesundheit, Kreislaufwirtschaft, Gute Arbeit & Nachhaltiges Wirtschaften sowie Biodiversität & Umweltschutz.
„Unsere Nachhaltigkeitsstrategie ist das Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Ich bedanke mich herzlich bei den zahlreichen Akteurinnen und Akteuren, die ihre Perspektiven eingebracht und damit den Weg für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung geebnet haben. Mit dem Start der Umsetzungsphase knüpfen wir genau daran an. Das Handlungsprogramm ist als lebendiges Dokument zu verstehen und die Umsetzung der beschlossenen Nachhaltigkeitsziele kann nur gelingen, wenn wir sie gemeinsam denken und leben“, so Bürgermeisterin Sabine Noll.
Mit dem Beschluss startet nunmehr die Umsetzungsphase der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Maßnahmen im Handlungsprogramm werden dabei fortlaufend weiterentwickelt und sind dabei nicht nur auf kommunale Wirkungsmöglichkeiten begrenzt.
Nach der Verabschiedung der Strategie wird eine detaillierte Umsetzungsplanung für den Maßnahmenkatalog erarbeitet. Ein regelmäßiges Monitoring stellt sicher, dass Fortschritte transparent nachvollziehbar werden.
Hintergrund
Das Projekt „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ (PKN NRW), initiiert von der LAG 21 NRW und mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt, unterstützt Kommunen in NRW bei der Erarbeitung und Umsetzung von Instrumenten des kommunalen Nachhaltigkeitsmanagements. Ziel ist es, tragfähige und langfristige Lösungen für zentrale Herausforderungen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu erarbeiten.
Weitere Informationen zum Projekt „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ gibt es unter Prozesskette Nachhaltigkeit NRW - LAG 21 NRW.

