An insgesamt sieben Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler den Wald mit allen Sinnen erfahren, ihr bereits vorhandenes Wissen zeigen und viel neues lernen.
Klassenweise erlebten die Kinder den Wald nördlich des Friedhofes Haßlinghausen auf geführten Routen, wobei zuerst die Waldregeln erklärt wurden. Dabei lösten sie unterschiedliche Aufgaben, suchten Naturmaterialien und beschäftigten sich mit den Funktionen des Waldes – wie zum Beispiel der Kühlfunktion – sowie seinen Bewohnern.
Um den Wald auch mit anderen Sinnen zu erleben, ging es stellenweise sogar mit verbundenen Augen durch den Wald. Auch ein Rätselpfad musste von den Kindern gelöst werden. Hier hab es kniffelige Aufgabenkärtchen am Wegesrand mit unterschiedlichen Fragen zum Thema Wald. Auch Waldtiere wurden an zweit Stationen vorgestellt. Ziel der Aktionen ist es, die Neugier der Kinder zu Themen wie Artenvielfalt, Biodiversität und Naturschutz zu wecken und ihnen die Gelegenheit zu geben, mit viel Freude und allen Sinnen die Umwelt als etwas Schönes und Schützenswertes zu erfahren. Die Station wurde vom Jugend-Umwelt-Mobil des NAJU NRW betreut.
Als besonderes Highlight war der Hegering Haßlinghausen mit der rollenden Waldschule auch in diesem Jahr wieder dabei. Tobias Teubner und seine Kollegen stellten den Kindern die Bewohner des Waldes anhand von lebensechten Tierpräparaten vor.
Das Thema Abfall wurde in diesem Jahr von der AHE thematisiert, die mitten im Wald ein Stand aufgebaut hat. Ein Umweltscout brachte den Kindern das Thema spielerisch und mit großer Faszination näher.
Für die Klassen fünf bis sechs der Wilhelm-Kraft Gesamtschule sorgte der Gut Einern e.V. für ein besonderes Erlebnis. Auf dem Parkplatz des Friedhofs wurde eine Lernstation aufgebaut, an der Inhalte aus der Natur mit den technischen Möglichkeiten von heute verbunden wurden.
Der zweite Haßlinghauser Walderlebnistag wurde von der Stadt Sprockhövel mit Unterstützung des NABU Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. organisiert und war ein voller Erfolg. Doch nur durch den Einsatz und die Unterstützung vieler Akteure konnte er zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler werden. Die Stadt Sprockhövel bedankt sich herzlich bei der Evangelische Kirchengemeinde Haßlinghausen-Herzkamp-Silschede, Jan Meyerfeld und Kollegen des Jugendumweltmobils der Naturschutzjugend NRW, Thomas Jansen (Förster Wald und Holz NRW), die rollende Waldschule (Lernort Natur des Hegerings Haßlinghausen), Gerhard Naendrup (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW), den Rangern des Regionalverbandes Ruhr und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des NABU Ennepe-Ruhr, die Stationen betreut und Klassen bei ihrem Entdeckungsgang begleitet und angeleitet haben.
Die Stadt Sprockhövel sowie der NABU planen aufgrund der guten Resonanz schon den 3. Waldtag. Durch die Veranstaltung wird die Umweltbildung im Stadtgebiet gestärkt, sie trägt so zur Erfüllung von Maßnahmen auch der Nachhaltigkeitsstrategie sowie dem integriertem Klimaschutzkonzept bei.

