Seit September machen sich im Sprockhöveler Stadtgebiet zahlreiche i-Dötzchen auf den Weg zu ihrer Grundschule. Für viele Kinder bedeutet das auch, den Schulweg zunehmend eigenständig zu bewältigen. Das stärkt ihre Selbstständigkeit und trägt dazu bei zu lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es dabei besonders wichtig, dass die jungen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind.
Mit seiner langjährigen Sicherheitswestenaktion leistet der ADAC Westfalen e.V. einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Die leuchtend gelben, reflektierenden Westen sorgen dafür, dass Kinder von Autofahrerinnen und Autofahrern deutlich früher wahrgenommen werden können. Während Kinder mit Sicherheitswesten bereits aus einer Entfernung von bis zu 140 Metern sichtbar sind, werden sie in dunkler Kleidung bei schlechten Sichtverhältnissen häufig erst aus rund 25 Metern erkannt. Der verlängerte Zeitraum zum Reagieren kann im Straßenverkehr entscheidend sein.
An der Gemeinschaftsgrundschule Gennebreck wurden die Sicherheitswesten im Rahmen eines offiziellen Termins an die Kinder der ersten Klasse übergeben. Bürgermeisterin Sabine Noll, Patricia Petig-Büskens von der Schulverwaltung, Markus Nitz-Overmann vom Ortsclub MSC Sprockhövel e.V. sowie Klaus Hasenpusch vom ADAC Westfalen e.V. begleiteten die Aktion und überreichten die leuchtend gelben Westen an die Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Gemeinsam setzen sie damit ein Zeichen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg und für die Bedeutung guter Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
Insgesamt werden 207 Sicherheitswesten an die Sprockhöveler Grundschulen verteilt. Auch über Sprockhövel hinaus setzt sich der ADAC Westfalen e.V. für mehr Sicherheit auf dem Schulweg ein: Im Jahr 2026 werden insgesamt mehr als 27.000 Sicherheitswesten an Erstklässlerinnen und Erstklässler in Westfalen verteilt.
Die Stadt Sprockhövel begrüßt die Aktion und appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, insbesondere in der dunklen Jahreszeit aufmerksam und vorausschauend zu fahren. Gleichzeitig werden Eltern ermutigt, mit ihren Kindern den Schulweg regelmäßig zu üben und sie dabei zu unterstützen, mögliche Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen. Denn ein sicherer Schulweg beginnt mit guter Sichtbarkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme.

