Zeitungsrolle mit der Überschrift Pressemitteilung

Sprockhöveler Frauen leisteten Widerstand im Nationalsozialismus

In Sprockhövel ist ein neues Bündnis zwischen Jung und Alt entstanden, das die Demokratie in Sprockhövel erhalten will - ein Bündnis zwischen den Schüler*innen der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule und der Mathilde-Anecke-Schule, der Jugend der ev. Kirche Sprockhövel, dem Kinder- und Jugendparlament, Jugendlichen aus den städtischen Jugendzentren und den OMAS GEGEN RECHTS - Sprockhövel.

Das Bündnis sowie die Stadtbibliothek und die Gleichstellungsbeauftragte laden alle Bürger*innen zur Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ ein. Vom 15.09 bis zum 28.09.2026 werden starke Frauen unterschiedlichster Herkunft und Weltanschauung gezeigt. Alle eint, dass sie sich mutig und kraftvoll gegen Unrecht und Unterdrückung des NS-Regimes wehrten und bereit waren, diesen Widerstand mit dem Leben zu bezahlen.

Die Ausstellung hatte ihre erste Station in der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule. Schüler*innen beschäftigten sich mit den Biografien der Frauen und hielten ihre Eindrücke schriftlich fest, die in die jetzige Ausstellung aufgenommen werden. Mit Hilfe des Stadt- und des Kreisarchivs konnte die Ausstellung durch die Biografien von drei Sprockhövelerinnen ergänzt werden, die in unserer Stadt Widerstand leisteten.

Die Ausstellung wird am 15.09. um 18 Uhr mit einer Lesung der Schauspielerin Danai Chatzipetrou (Schauspielhaus Bochum) aus dem Buch der Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek „Leben will ich, leben, leben“ eröffnet. Die Lesung wird musikalisch begleitet.

Der Film „In Liebe, deine Hilde“ wird am 18.09. um 19 Uhr zu sehen sein – eine Filmbiografie über die Widerstandskämpferin Hilde Coppei, die der Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ angehörte.

Am 18. und 22.09 um 16 Uhr führen Jugendliche Interessierte durch die Ausstellung und stellen ausgesuchte Biografien vor.

Und ab dem 02.10. sind die Exponate 14 Tage in den Schaufenstern der Sprockhöveler Geschäfte zu sehen.

Die Ausstellung ist ein starkes Zeichen gegen das Vergessen und die Mahnung, gemeinsam unsere Demokratie zu schützen - heute mehr denn je.